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Englischer Rassestandard der Sektion B

Sektion B x B = B
Sektion A x B = B

 

 

Größen: von 122 cm - 137 cm.

Farben: alle, außer Schecken

 

"Breeton Dai"
Overallchampion

 

 

Welsh-Ponys sind sehr robuste, langlebige Tiere. In England werden sie teilweise ganzjährig und halbwild in den Mountains (Bergen) laufen lassen. Hiervon auch der Name Mountain Pony. Ihre Schönheit verdanken sie dem einkreuzen von Arabern und Berbern. 1902 wurde das erste Stutbuch veröffentlicht, und enthielt ca. 200 eingetragene Tiere. 1931 wurden die Sektionen neu geordnet, und auch deren Größen neu festgelegt, so wie sie uns bis heute bekannt sind.
Seit 1960 ist das Stutbuch geschlossen, und Hereinnahme von Fremdblut ist nicht mehr erlaubt.
Zum 100 J. Jubiläum der WPCS im Jahr 2001 wurden ca. 8000 Tiere weltweit im Overseas Register geführt.
Das Mutterland ist England, und hier wird auch das Stutbuch geführt, und wurden die Rassestandards festgelegt.
Zuchtziel: ein schönes, leicht handlebares Kinder- und Jugendreitpony, geeignet für Freizeit und Sportambitionen. In so gut wie allen Sportarten ist das Welshpony einsetzbar.
Sie sind sehr intelligent und leistungsbereit.

 

 

 

Das Welsh-Pony kommt aus England, dort wird auch das Stutbuch geführt, und nach dessen Vorgaben sind sämtliche Länder, Zuchtverbände und Züchter gehalten, sich zu richten.
In England gibt es keine Körung oder Leistungsprüfung, dem das Welshpony unterliegt; somit besteht auch außerhalb des Landes keine Verpflichtung eines Kör- oder Leistungsprüfungszwanges !
Deshalb kann man z.B. seinen Hengst nach EU Richtlinien zur Zucht einsetzen; das heißt:
Sie lassen Ihren Hengst eintragen nach EU Recht. Die Verbände müssen dies annehmen; sie haben hierfür ein HB2 vorgesehen. Die Nachzucht dieser Welshhengste wird gleich HB1 behandelt! Es werden volle Papiere für die Nachzucht ausgestellt ! Die Nachzucht bekommt Körzulassung, und ist auch sonst voll gleichberechtigt zu Nachzucht von HB1 Hengsten!

 

Rassebeschreibung der Sektion B:

Kopf: Edel u. trocken, nicht zu lang, mit breiter Stirn, und kleinen Ohren, die konkav mit den Spitzen zueinander zeigen. Großes waches Auge, Ganaschenfreiheit.
Hals: Genügend lang u. gut angesetzt, schlank u. fein bei Stuten, gewölbt mit Aufsatz bei Hengsten.
Leichtes Genick.
Körper: Stark bemuskelter, mittellanger, leicht geschwungener Rücken, melonenförmige, längliche Kruppe mit guter Behosung und gut angesetztem, schön getragenem Schweif. Große Gurttiefe und gute Rippenwölbung, lange, schräge, gut gelagerte Schulter mit nicht zu hohem Widerrist.
Fundament: Kräftig, trocken, kurze ovale Röhren mit markanten Gelenken. Mittellang gefesselt, gut geformte runde feste Hufe.
Bewegung: Raumgreifend, elasisch, frei aus der Schulter, mit energischem Antritt und Schub aus der Hinterhand. Takt.

 
 

 

Bei der Sektion B gibt es verschiedene Typen.
Einmal haben wir das kompakte, mit gutem Fundament versehene Pony, das meist dazu einen ruhigen ausgeglichenen Charakter besitzt.
Dann gibt es das feingliedrigere elegantere Pony, das oft sehr temperamentvoll ist.
Hier laufen viele Meinungen auseinander, was denn nun das "bessere" B Pony sei.
Hier ist der Kaufinteressent gefragt, was er denn für welchen Zweck sucht. Fortgeschrittene Reiter/innen können mit einem temperamentvollen Pony im Sport absolut Erfolge erzielen.
Anfänger oder junge Reiter/innen werden eher den ruhigen Charakter,- und Wesensfesten Typ suchen. Da es gerade beim Welsh-B Pony viele Typvarianten gibt, wird man hier sicher irgendwie fündig werden.

 

Leider ist in Deutschland vermehrt zu beobachten, das hier Welsh-B Ponys gekört werden, oder auf Regionalen Schauen weit vorne plaziert sind, die mehrere von den wichtigen aufgestellten Englischen Regeln nicht mehr wiedergeben.
Man kann deutliche Unterschiede erkennen, wenn  eine Englische Jury - meist Internationale Schauen - richtet, oder wenn es eine Regionale Schau mit regionalen Richtern ist.
Mir selbst wurde erst kürzlich von einem Verbandschef gesagt, -" wir sehen uns nicht gehalten, uns nach den Rassevorgaben aus dem Mutterland zu richten . . ."
So muß also jeder von uns selbst entscheiden, nach was für Kriterien er ein Pony aussucht,- oder züchten möchte!

"Frankenhöhs Bentley"
Internationaler Jugendchampion

 

 

Der Züchter, der ernsthaft nach Englischem Rassevorbild züchtet, wird wohl ein Pony nach oben genanntem Standart züchten. Dabei nicht außer acht gelassen, und nicht unterschätzt werden darf die Gewißheit, das Welsh-B Ponys Kinderponys sind! Also sind der Charakter, die Umgänglichkeit, und die Menschenfreundlichkeit in diesen Ponys wiederzufinden ein absolutes MUSS!

Wir wünschen Ihnen jedenfalls viel Freude mit Ihrem Welshpony! Das enorme Gangvermögen, die große Leistungsbereitschaft, ihr Aussehen, und die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten dieser Ponyrasse machen sie zu einem unentbehrlichen Freund des Menschen

Handeln Sie verantwortungsbewusst und fair: und denken Sie kameradschaftlich.
Es geht uns doch hier allen nur um das eine: Unserer Liebe zu dieser herrlichen Ponyrasse. Oder?

In diesem Sinne wünsche ich allen Welsh-Enthusiasten eine wunderbare Zeit mit "unseren Welshis".

 

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